Un mundo sin plástico
Im Rahmen des Spanischunterrichts haben Schülerinnen und Schüler des Q2-Kurses Neubeginner sich mit der Problematik des Plastiks im Alltag beschäftigt.
In einem ersten Schritt dokumentierten sie mit Hilfe einer kurzen Präsentation (charla de un minuto), welche Gegenstände, die sie täglich nutzen, aus Plastik sind. Es stellte sich heraus, dass Plastik überall zu finden ist. Eine Erkenntnis, die zum Nachdenken anregte. Gibt es Alternativen? Es wurde recherchiert. Nicht immer war eine Alternative zu finden, aber es gab mehr als gedacht.
Anschließend widmeten sie sich dem Thema „Lebensmittel“. Auch hier war das Problem der Plastikverpackungen augenscheinlich. Doch die Schülerinnen und Schüler wollten genauer hinsehen. Somit wechselten sie vom Klassenzimmer zum Edeka, um sich vor Ort ein Bild zu machen.
Es gab eine Challenge: Wer konnte mit einem festgelegten Betrag so viele Grundnahrungsmittel wie möglich kaufen, dabei aber so wenig Plastikmüll wie möglich produzieren? Drei Gruppen nahmen die Herausforderung an. Bei Edeka wurde geschaut, geprüft, nach Alternativen gesucht. Am Ende hatten alle eine Vielzahl von Lebensmitteln gefunden, wobei Tee im Karton, Tomaten in der Dose, Mehl und Haferflocken in einer Papiertüte und Marmelade und Gurken im Glas erworben wurden.
Beim Einkauf wurde zudem deutlich, dass die Grundnahrungsmittel Reis und Nudeln - zumindest die günstigen Ausführungen - ausnahmslos in Plastik verpackt sind. Sie wurden dennoch gekauft, da unsere Schülerinnen und Schüler der Tafel Wittmund reichlich Lebensmittel spenden wollten.
Nach dem Einkauf und einem Erinnerungsfoto an diesen „umweltbewussten“ Spanischunterricht wurden die vollen Einkaufstüten ins Auto gepackt und am Folgetag zur Annahmestelle der Tafel gebracht.
Sandra Sánchez Münninghoff
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