„Unser Baum der guten Laune“

Ein nachhaltiges Kunstprojekt der 5. und 6. Klassen, erdacht und angeleitet von unserer Kunstlehrerin Almut Ernst, unterstützt durch Beratung unseres Hausmeisters Ralf Struckmann, der auch die Innenkonstruktion tatkräftig gestaltet hat.

In diesem Jahr schmückt ein besonderer Baum den Innenhof im Hauptgebäude. Aus rund 500 bemalten PET-Flaschen entstand ein Kunstobjekt, das Nachhaltigkeit, Kreativität und Gemeinschaft verbindet. Der Baum ist Teil eines fächerübergreifenden Projekts der 5. und 6. Klassen.

Rund 150 Schülerinnen und Schüler sammelten, reinigten und gestalteten gebrauchte PET-Flaschen. Gemeinsam entwickelten sie daraus eine stabile, sturmsichere Konstruktion, die auch dem norddeutschen Wetter standhält.

Durch die baumförmige Anordnung sowie eine Beleuchtung von innen und außen wurde ein weithin sichtbares Objekt geschaffen, das zum Nachdenken über den Umgang mit Ressourcen anregt.

Nachhaltigkeit und Unterrichtsbezug

Im Projekt setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen wie der Zunahme von Plastikmüll, den Möglichkeiten und Grenzen des Recyclings sowie der Verantwortung im Konsumalltag auseinander. PET-Flaschen dienten dabei als anschauliches Beispiel für den Konflikt zwischen Alltagstauglichkeit und Umweltbelastung.

Fächerübergreifendes Arbeiten

Ethik: Nachhaltigkeit und Verantwortung

Mathematik: Maße, Statik und Konstruktion

Naturwissenschaften: Materialeigenschaften und ökologische Aspekte

Gemeinschaftliches Arbeiten

Jede Flasche wurde individuell gestaltet. Die gemeinsame Arbeit förderte Austausch, Zusammenarbeit und Freude am gemeinsamen Projekt. Teilweise begannen Schülerinnen und Schüler als Ausdruck ihrer guten Laune während der Arbeit spontan zu singen – so kam es zum Namen „Baum der guten Laune“.

Der „Baum der guten Laune“ zeigt, wie aus gebrauchten Materialien durch kreative Weiterverwendung ein gemeinschaftliches Kunstprojekt entstehen kann, das Nachhaltigkeit auch für junge Lernerinnen und Lerner praktisch erfahrbar macht.


Schüleraussagen zum „Baum der guten Laune“

Frage an die Schülerinnen und Schüler: „Woran erinnerst du dich, wenn du dich in 10 bis 15 Jahren an unser Projekt zurückerinnerst?“

Timm J.: „Das Bemalen der Flaschen hat mir besonders viel Spaß gemacht. Schön finde ich auch, dass jeder von uns nun ein kleiner Teil des Baumes ist.“

Samira V.: „Mir hat das gemeinsame Arbeiten besonders gut gefallen. Irgendwie war das für mich schon ein wenig Weihnachtsstimmung.“

Fynn S.: „Ich hatte mit meiner Mutter mehrere Diskussionen, weil ich PET-Flaschen in die Schule mitnehmen wollte, und ich konnte sie überzeugen, dass aus den Flaschen etwas Wertvolles entsteht.“

Fynn D.: „Mir hat besonders die Zusammenarbeit aller Schüler gefallen. Ich finde den Baum sehr beeindruckend und war erstaunt, wie groß der Baum in so kurzer Zeit geworden ist.“

Neele Sch.: „Ich finde gut, dass glückliche Menschen ihr Glück zeigen und ihr Glück teilen. Das sieht man auch an unserem Baum.“

Wilke W.: „Ich finde gut, dass so viele Schüler mitgearbeitet haben und dass sehr viele Schüler und Lehrer Flaschen gespendet haben. Die bemalten Flaschen sehen alle richtig gut aus.“

Noah J.: „Ich dachte nicht, dass unser Baum so schön aussieht. Oben die vielen kleinen Flaschen und unten die großen. Man sieht dem Baum Teamwork an.“

Lea W.: „Es war lustig und schön zu sehen, dass alle Flaschen verschieden aussehen, die bemalt wurden. Mich fasziniert es, den Prozess zu sehen, wie der Baum entstanden ist und immer größer wurde.“

Maximilian S.: „Ich würde mich freuen, wenn unser Baum berühmt würde und ich dann sagen könnte: ‚Da habe ich mitgemacht.‘“

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06.03.2026, 13.30 - 16 Uhr
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