Der Bezirksentscheid "Plattdeutsches Lesen 2019" fand am Freitag, den 24.05.19 im Max-Windmüller Gymnasium in Emden statt. Wir hatten zwei Teilnehmende vor Ort, die sich erst beim Schulentscheid, später beim Kreisentscheid durchgesetzt und sich so die Teilnahme am Bezirksentscheid gesichert hatten. Hanke Siemens (R9a) trat in der Altersgruppe 9.-13. Schuljahr an, Enna Tammen (6g) traf in der Altersgruppe 5. und 6. Schuljahr auf ihre Konkurrenz und erreichte dort den hervorragenden 2. Platz. Unsere dritte Teilnehmerin Tabea Manott (G8b) war leider erkrankt und musste absagen. In einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Neuen Theater in Emden wurden die Sieger gekürt.

Ansprechpartner: Sonja Müller

Das Elternpraktikum

Sechs Mädchen im Alter von 13 – 15 Jahre waren für fünf aufregende Tage und drei anteilig durchgewachte Nächte „Mütter auf Probe“.

Kathrin Waldor vom Präventionsrat im Harlingerland e.V. bot auch in diesem Jahr zusammen mit Marisa Heilemann, Sozialpädagogin im Anerkennungsjahr, an der KGS Wittmund das Projekt „Babybedenkzeit“ an.

Die 6 Babysimulatoren boten interessierten  Schülerinnen und Schülern in der 8. Klasse die Möglichkeit, sich mit der Verantwortung als Elternteil auseinanderzusetzen sowie Kenntnisse über Säuglinge zu erwerben.

Die lebensechten Babysimulatoren waren 53 cm groß und wogen ca. 3500 g. Sie simulieren den Tages- und auch Nachtablauf eines echten Säuglings, mussten mehrfach täglich gefüttert, gewickelt, umgezogen werden und sogar ein Bäuerchen verlangten die „Kleinen“. Beim Füttern mit dem Fläschchen gaben die Babys Schluckgeräusche und bei Zufriedenheit glückliche Laute von sich. Die Babycomputer registrierten alle Vorkommnisse, wie grobe Behandlung, schlechte Versorgung oder auch die fehlende Kopfstütze.

Am Montag war die Aufregung groß, als die werdenden Mamas ihre Säuglingssimulatoren in Empfang nehmen durften. Da die Schülerinnen, wie im echten Leben auch, keine Wünsche bezüglich des Geschlechts des Babys abgeben konnten, hatten sie sich vorab je ein Mädchen- und Jungennamen überlegt. Auch passende Babykleidung sowie Babybettchen und Babyschale („Müssen die so schwer sein? Da ist ja noch nicht mal das Baby drin!“) für den Transport mussten von den jungen Müttern besorgt und zum „Geburtstermin“ mitgebracht werden. Damit die Babys nicht über einen längeren Zeitraum abgegeben werden konnten, bekamen die Mütter einen Chip am Armband, mit welchem sie sich bei jedem Bedürfnis des Babys anmelden mussten. Dann ging es los in die erste Unterrichtsstunde, in den ersten Nachmittag und die erste Nacht mit ihrem Baby.

Die frischgebackenen Eltern auf Probe wurden jeden Vormittag drei Schulstunden durch Kathrin Waldor und Marisa Heilemann betreut, konnten dort über ihre Erfahrungen und Sorgen mit Baby im (Schul-) Alltag berichten („Die gucken alle so doof“)…  Sie  bekamen zusätzlich wertvolle Informationen über die Entwicklung von Babys und  über die anfallenden Kosten mit einem Baby im ersten Jahr („Sind Kinderschuhe immer so teuer?“). Es wurden Babybrei und Babymilch zubereitet  und sogar probiert: „Ich krieg schon ein bisschen Kotzreiz.“

Währenddessen wurden die Säuglingssimulatoren liebevoll im Arm gewogen, in der Babyschale gewippt oder am Kopf gestreichelt.

Die Schülerinnen bemerkten bereits am ersten Tag als Mutter, dass sie auf Hilfe angewiesen waren. So wurden in den Pausen Mitschülerinnen und Mitschülern die Babys zum Füttern überlassen, sie wurden zu Patentanten und Patenonkel auserkoren und strickten sogar passende Babybekleidung. Eltern und Geschwister wurden eingespannt, denn, da waren sich die jungen Mütter einig, alleine ist ein Baby, die Schule und auch noch der Alltag kaum zu schaffen.

Zum Ende der Woche blickte man in müde Augen, denn auch nachts wollten die Säuglingssimulatoren umsorgt werden und nach nur wenigen Stunden Schlaf („ich höre die ganze Nacht das Baby schreien!“) ging es schon wieder los mit den Babys in die Schule. Die Schülerinnen gaben dennoch „ihre Babys“ nach so kurzer Zeit nur ungern wieder ab, hatten sie sie doch liebgewonnen und sich an sie gewöhnt, aber die Aussicht auf ruhige Nächte und vor allem viel Zeit für sich überwogen dann doch die Mutterfreuden.

Am Ende der Woche  stellten die Schülerinnen einstimmig fest: Kinder ja, aber erst einen guten Schulabschluss, einen festen Job und vielleicht noch ein eigenes Haus oder Wohnung, erst dann wäre es die richtige Zeit zur Gründung einer Familie.

Am darauffolgenden Montag wurde das Projekt, mit Beteiligung der gesamten Klassen abgeschlossen. Die teilnehmenden Schülerinnen haben den Mitschülern von ihren Erfahrungen berichtet. Der abschließende Dokumentarfilm  „14“,  der den Werdegang vierer Teenagerschwangerschaften zeigte, bot dann noch Raum für Diskussionen.

 

Marisa Heileman, Aika Marfeld

Hallo liebe(r) Schulabgänger/in, liebe(r) Abiturient/in!

Du hast ab August 2019 Interesse dich an der KGS zu engagieren!?
Du  hast Lust dich im Bereich Sport und Ganztag einzubringen, deine sozialen Kompetenzen auszubauen und möchtest dich beruflich orientieren?

Deine Aufgaben hier werden u.a. sein:

- Betreuung von Kindern in den Pausen

- Verwaltungsarbeit

- Fahrten begleiten

- Helfende Hand der Sozialpädagoginnen

- Planen und organisieren von Schulveranstaltungen

 

Dann lass Frank Winkler (WF) oder Christina Pommerenke (POM) eine Bewerbung mit den üblichen Unterlagen zukommen!
Bei Fragen kannst du auch gerne

Herrn Winkler (WF), Tel.: 04462-863213

Frau Pommerenke (POM), Tel.: 04462-863258

Frau Marfeld (MAA), Tel.: 04462-863209

ansprechen!

  

Viele Grüße und wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Wer sich ein aktuelles Bild von der Aleander-von-Humboldt-Schule machen wollte, nutzte am Samstag den 16.03. 2019 die Zeit und musste sich auf einige Überraschungen gefasst machen: Die  KGS in Wittmund öffnete ihre Tore und Türen  für alle Eltern, Schülerinnen und Schüler und die interessierte Öffentlichkeit, welche auch in ungewöhnlich großer Schar kamen, und zeigte nicht nur die schönen Räumlichkeiten im Hauptgebäude, sondern wartete auch mit einem vielseitigen Programm auf: Schülerinnen tanzten Formationstanz zu moderner Popmusik, die Posaunen, Trompeten und Klarinetten der Bläserklassen spielten auf, die Lehrkräfte boten Schnupperunterricht in allen Fächern an, wobei es für die Besucher auch handwerklich und technisch einiges zu bauen und zu basteln gab, und die besonders sportlichen Kids wagten im Humboldt-Forum den ein oder anderen salto mortale. Auch wurden Führungen durch das Gebäude angeboten, wobei die Gelegenheit bestand, sich an den Ständen der außerschulischen Partner über deren Kooperation, Angebot und die Lernorte zu informieren, z. B. über das  Sielhafenmuseum in Carolinensiel oder  den Naturschutzhof und die Waldpädagogik im Wittmund Wald. Die Schulleitung und die Lehrkräfte waren stets ansprechbar und warben für ihre Schule, die vielfältige Lernmöglichkeiten und Projekte, internationale Schulpartnerschaften weltweit, ein umfangreiches Programm an Förderung und Unterstützung und eine erfahrene Beratung für Schullaufbahnentscheidungen und die zukünftige Berufsorientierung zu bieten hat.

Gallerie

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Diese Woche fanden wie jedes Schuljahr die Projekttage Begabtenförderung an der Alexander-von-Humboldt-Schule statt. Diese sehr beliebten, für Eifrige und helle Köpfe der 4. Klassen der Grundschulen und die 5. Klassen der KGS organisierten drei Tage sind Teil des Angebots im Kooperationsverbund für Begabtenförderung (KOV Wittmund), zu dem auch das NIGE und zahlreiche Grundschulen im Einzugsgebiet gehören. Diese Tage sind aber auch geöffnet für alle Grundschulen, die dieses Angebot nutzen wollen. 120 Viert- und Fünftklässer haben sich diesmal an der KGS getroffen und drei Tage intensiv Wissenschaft betrieben. Sogar aus Jever waren Grundschüler angereist: Mathematische Rätsel wurden geknackt, Buchstabenkunst kreiert, naturwissenschaftliche Gesetze ob verbunden mit waldpädagogischen Akzenten oder im Rahmen der kriminalistischen Spurensuche erforscht, wobei ein Besuch bei der Polizei Wittmund bzw. am Naturschutzhof die Sache auf die Füße stellte. Stop-Motion-Trickfilme wurden produziert, Brötchen und Gemüse gingen auf Französisch und Spanisch über den Tisch oder der Arztbesuch musste auf Englisch absolviert werden.  Auch die für die digitale Zukunft begeisterten kamen auf ihre Kosten: Computerprogrammierung war ein neues Highlight in diesem Schuljahr. Ergebnisse dieser Tage wurden dann auch am Samstag am Tag der offenen Tür vorgestellt:

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